o9/o4/2oo7/
Aus meinem Rennfahrertagebuch,
von Martin Pollok
Fazit:
Es war einfach nur von Start bis Ziel Vollgas.
- So und jetzt muss ich mich erst mal von dem Rennen erholen!
Auch in diesem Jahr fand am Ostermontag das Nationale
Rundstreckenrennen in Saarlouis-Steinrausch statt. Und im Gegensatz zum letzten Jahr,
spielte das Wetter mit: Strahlender Sonnenschein und Temperaturen um die 2o°C. Was will
das Radfahrerherz mehr?
Das Hauptrennen des Tages startete um 15 Uhr und ging über 3o Runden, was einer Länge von
78 Kilometern entspricht. In der Runde ist eine Welle, die mit der Zeit richtig weh tut. Denn ohne
es zu merken sind nach den 3o Runden fast 6oo Höhenmeter absolviert. Neben dem saarländischen
Team Coogee, die gleich 14 Fahrer stellten, waren auch das
Team Physiodom und die beiden
Kontinentalteams Differdange (Lux) und FC-Rheinland-Pfalz vertreten.
Der RV- Blitz Saarbrücken
stellte mit T. Bolay, P. Lichter und M. Pollok drei Fahrer.
Das Rennen wurde vom Start an sehr schnell und hektisch gefahren, was bestimmt an dem selten so
stark besetzten Fahrerfeld lag. Das Team Coogee wollte sich zuhause im Saarland gut präsentieren
und hat von Anfang an das Tempo gemacht.
So wurde das Rennen ein richtiges Tempo bolzen. P. Lichter ist erst im ersten Amateurjahr
und musste bereits sehr früh dem hohen Tempo Tribut zollen. Amateurrennen sind halt etwas anderes als
Juniorenrennen. Aber nicht nur er, sondern viele andere Rennfahrer konnten das hohe Tempo nicht mitgehen.
Unsere beiden anderen Fahrer hielten sich im Feld auf und hofften vergeblich darauf, dass das Rennen etwas
ruhiger wird. Aufgrund des hohen Tempos war das Rennen für sie aber eher unspektakulär. Sie konnten
im
geschlossenen Feld das Rennen beenden.
Dass das Rennen wirklich schnell gefahren wurde, ist nach der Zielankunft auch auf dem Papier
deutlich erkennbar. Die
78 Kilometer wurden
in einer Zeit von 1:39 Stunden absolviert, was einem Stundenschnitt von 47km/h (!!!) entspricht.
(mp)