Hier geben wir wertvolle Anregungen zur Trainingsgestaltung und nützliche
Tipps bei der Ausdauerleistungsfähigkeit für Profi-, Leistungs- und
Freizeitsportler!
Allgemeine Orientierung Radtraining !
Beim Gruppentreffen an unserem Hauptradlerpunkt an der Römerbrücke
wird in der Regel eine Distanz von ca. 60- 120 Kilometern zurückgelegt. Die Länge
der Distanz ist vor allem von der Jahreszeit abhängig, wobei das
gefahrene Tempo zwischen einem 26,0er und
30,0er (+/-)Schnitt variiert. Hierbei kann jeder Teilnehmer sein eigenes
Intervalltraining anwenden. In der Regel treffen sich hierzu RTF- und
Hobbyfahrer. Neuzugänge sind herzlich eingeladen.
Jugendtraining & Förderung
Step by Step. In diesem Bereich der Trainingsplanung steht besonders
die Förderung der heranwachsenden Jugendlichen im Mittelpunkt. Unser Ziel
ist es, dem Nachwuchs den Einstieg in die Welt des Radsports zu erleichtern,
Vertrauen und Motivation als selbstverständliches Instrument methodisch
nutzen zu lernen, um somit langfristig ihre Leistung aufzubauen. Hierzu
erstellt der Trainer altersgerechte Trainingskonzepte die individuell
auf den Fahrer/in abgestimmt sind.
Diese Trainingsplanung wird in der
Regel für 2 Wochen ausgelegt. Am Ende dieser 2 Wochen gibt der Fahrer
beim Trainer eine Rückmeldung seines absolvierten Radtrainings. Daraufhin
wird ein weiterer 2-Wochenplan erstellt. Bei anschließenden
Regenerationsphasen durch aktives pausieren, kann der Körper somit die
Reize der intensiven Belastungen nach und nach leistungssteigernd
verarbeiten. Zur weiteren Orientierung beim Umgang mit der
Trainingslehre, geben
Marco Jacoby / Thomas Britz
hilfreiche Auskunft.
Workshop
Halten Sie ihren Bewegungsapparat doch einfach
mal auf Kurs. Egal ob im Sommer, Herbst oder Winter*
Atzhorn & Wüst, Praxis für Physiotherapie,
Am Kieselhumes 6-8, 66121 Saarbrücken, fon: 0681 / 6 32 62
» finden bei google maps
Rad-fit in die Saison!
Als Alternative und als Gegenpol zum Radfahren bietet die Physiotherapie ATZHORN & WÜST
ein erweitertes
"DREI- JAHRESZEITEN INTENSIV TRAINING" auf professioneller Ebene
an. Im Zeitraum zwischen Herbst, Winter und Frühjahr haben "Jedermann und Frau"
regelmäßig die Möglichkeit aktiv zu trainieren. Unter geschulter Anleitung wird der
Bewegungsapparat gezielt mobilisiert, damit die Gesamtathletik verbessert und die Leistungsfähigkeit
dauerhaft gesteigert werden kann.
Das Trainingskonzept beinhaltet u. a. folgende Programmpunkte:
- Radsportspezifisches Krafttraining -
- Mobilisations- & Dehnungsübungen der belasteten Muskelgruppen -
- Kräftigung der Rücken- & Bauchmuskulatur zur Stabilisation des Rumpfes -
Die Teilnahme ist
Altersgruppen unabhängig. Ein weiteres Ziel dabei ist auch die Förderung des
kritischen Bewusstseins. Das Selbstwertgefühl und die Lebensqualität zufördern,
aber auch die Generationsübergreifende Beweglichkeit im Umgang miteinander
verantwortungsbewusst zu pflegen.
Außerdem:Unser Surftipp für medizinisch & gesunheitlich interessierte
führt Sie zu
ORTH0press. Das Magazin gibt rund um
wertvolle Anregungen !
Das ABC des praxisorientierten Wintertrainings !
Winterspeck gibt es nicht! Deshalb trainieren wir auch gerne in
der kalten Jahreszeit, Stunde für Stunde mit mäßigem Tempo,
etwa 26-28km/h, auf nassen oder trockenen Straßen.
Herzlich willkommen ist jeder!
Ob Amateur oder Profi, die Helden der Landstraßen nehmen sich ab Oktober
eine wohlverdiente Auszeit von den Strapazen des Jahres. Drei bis vier
Wochen lassen sie ihr Arbeitsgerät links liegen. Denn nach bewussten
Ruhephasen die ohne Zweifel wichtig sind, beginnt im Anschluss
schließlich die Vorbereitung auf die ersten Rennen im Frühjahr. Da
die Winter in Deutschland immer milder werden, steht einem frühzeitig einsetzenden
und regelmäßigen Wintertraining auch in der Heimat nichts im Wege. Daher
wird dem Wetter zum Trotz der Outdoor-Sport kontinuierlich betrieben. Außerdem
schadet es im Gegensatz zu landläufigen Vorurteilen nicht, wenn im
Winter bei kalten Temperaturen auf der Straße trainiert wird. Hindernd mag
vielleicht nur die eigene Bequemlichkeit dabei sein.
a.
Bei der ersten Trainingsphase des Wintertrainings, ist der Hauptinhalt
die Entwicklung der Belastungsverträglichkeit sowie die Förderung der
Bewegungsfertigkeiten. Es muss ein kontinuierlicher Trainingsaufbau mit
einem ganzjährigen Training angestrebt werden. Daher ist es wichtig nicht zu
einseitig zu trainieren, sondern auch bestimmte Muskelpartien zu stärken und
Ausgleichssportarten zu betreiben. Hierfür eignen sich die klassischen
Ausdauersportarten Joggen, Schwimmen, aber auch Kraft- und Ausdauertraining
im Fitnesscenter oder verschiedene Ballsportarten wie Fußball, Basketball
oder Badminton. Viele Vereine bieten sogar über die Wintermonate dafür
verschiedene Programme an. Die Entwicklung des allgemeinen Leistungsniveaus
spielt eine wichtige Rolle. Neben den Ausgleichssportarten wird meistens am
Wochenende im Grundlagenbereich Rad gefahren und so ein ausreichendes
Fundament für die Rennsaison geschaffen. Denn nicht erst seit Lance
Armstrong weiß man: „Die Tour de France wird im Winter gewonnen.“
Wer hier schläft, wird im Laufe der Saison seine Probleme bekommen, wenn der
Körper es nicht mehr schafft zu regenerieren. Die Intensität wird mit der
Zeit zunehmend gesteigert, aber angesichts des vorbereitenden Charakters
sollte man darauf achten nicht zu intensiv zu trainieren. Es soll eine
breite Basis des Fertigkeit- und Bewegungsniveaus sowie eine Verbesserung
der konditionellen Fähigkeiten geschaffen werden.
b.
Der zweiten Trainingsphase im jährlichen Trainingsprozess ist die
Ausprägung der im Radsport leistungsbestimmenden Faktoren. Auf den
Grundlagen des ersten Trainingsabschnittes wird vermehrt mit dem Rad
trainiert. Das Training in der Halle oder im Fitnesscenter wird über
Kraftintervalle auf das Rad übertragen. Je näher der Tag des ersten Rennens
kommt, wird das bisherige Programm des Ausgleichssports Schritt für Schritt
zurück gefahren und die radsportliche Intensität gesteigert um wichtige
Faktoren wie Ausdauer, Kraft und Schnellkraft aufzubauen. Wichtig ist dabei
auch die kontinuierliche Steigerung der Belastbarkeit zu erlernen. Dazu
gehört auch eine Angewöhnung an große Leistungen wie sie in Etappenrennen
gefordert werden.
c.
In der dritten Trainingsphase zwischen dem ersten und letzten
Rennen, trainiert jeder sehr individuell. Hier muss jeder den richtigen
Trainingsrhythmus finden. Dieser kann aber auch unter der Saison variieren,
wenn man auf einmal mehrere Rennen in der Woche fährt. Radfahren ist aber
nicht einfach Radfahren. Es gibt viele verschiedene Ansätze wie man etwas
trainieren kann. Es ist wichtig eine „gesunde Mischung“ von Ausdauer, Kraft,
Schnellkraft und Belastbarkeit zu finden und sich nach drei Trainingswochen
eine Woche der Erholung und Regeneration zu gönnen, in der der
Trainingsumfang reduziert wird. Nach einer solchen ruhigeren Woche büßt der
Körper nichts von seiner Leistungsfähigkeit ein, sondern wirkt vielmehr
frischer und belastungsfähiger.
Wer nicht weiß, wohin er will, darf sich nicht zu wundern, wenn er
woanders ankommt !
Die Zielsetzung ist nicht nur als richtungweisendes Werkzeug zu betrachten,
sondern auch als Motivations- und Führungsinstrument. Der Trainer
konkretisiert die Ziele in der Planung und ist behilflich in Bezug auf
Realisierbarkeit.
Für den gesamten Trainingsprozess gilt wie in jeder Sportart auch im
Radsport die Regel: Weniger ist manchmal mehr und es soll immer Spaß machen.